Digitalisierungsgipfel 2017 am 17. & 18.11.2017 Berlin

Erleben Sie den Digitalisierungsgipfel 2017 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit am 17. & 18. 11.2017 in Berlin.

Angesichts der jüngsten intensiven und öffentlichen Debatte zur „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ stellen sich folgende zentrale Fragen:

  • Welche Faktoren sind die Ursache dafür, dass die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nicht in Fahrt kommt?
  • Weshalb sind die bisherigen Bemühungen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen gescheitert?
  • Wieso realisiert die Politik erst jetzt die Notwendigkeit dieses Themas zur Chefsache zu erklären?
  • Warum haben die Marktteilnehmer bisher noch keine gemeinsame Lösung gefunden?
  • Wie trägt die Digitalisierung zur Verbesserung der Gesundheit bei?

Auf all diese Fragen soll im Rahmen des VOP-Digitalisierungsgipfels eine transsektorale, interprofessionelle Antwort gefunden werden.

Besonders gespannt dürfen Sie auf die Podiumsdiskussion sein. Die Teilnehmer aus Industrie, Verbänden und dem Bundesministerium für Gesundheit lassen eine spannende Diskussion erwarten. Zahlreiche „Best-Practice“-Beispiele aus den verschiedenen Sektoren zeigen, dass jetzt schon die Bereitschaft zu einem sektorenübergreifenden und interdisziplinären Dialog vorhanden ist.

Ob wir in Deutschland tatsächlich auf Godot warten, oder es doch nicht so schlimm um unsere Gesundheit bestellt ist, wird uns in einer provokanten Keynote Herr Bart de Witte, Direktor Digital Health bei IBM Deutschland erläutern. So sind denn auch die einleitenden Worte im Sinne von „Star Trek – Raumschiff Enterprise“ zu verstehen: Denn die Reise in die digitale Zukunft hat bereits begonnen! Seien Sie auf dem Digitalisierungsgipfel des Verbands der operierenden Privatkliniken dabei und diskutieren Sie interprofessionell mit Ärzten, Medizinrechtlern, Datenschützern, Vertretern von Krankenkassen und Patientenverbänden, IT-Unternehmen, Unternehmensberatern, medizinischen Fachangestellten, Krankenpflegern und vielen mehr, wie wir diese Zukunft gemeinsam und zum Wohle des Patienten gestalten können.

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Die Frühjahrstagung des VOP in Stuttgart „Gesundheitssystem – Quo vadis“, wurde erneut für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur große Bereicherung. Die Rückmeldungen seitens der Tagungsbesucher waren durchweg positiv für die interessanten Vorträge, die Podiumsdiskussion und die begleitende Fachausstellung.

Im Gründerforum MVZ/ Praxisklinik/ Privatklink wurden die Voraussetzungen zur Gründung (Wolfgang Fink, MEDIVERBUND AG) anhand des Praxisbeispiel MediMVZ erläutert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen aus Sicht der Hygiene (Dr. med. Müller, BZH Freiburg) und die finanzielle Voraussetzungen (Uwe Beuttenmüller, Deutsche Bank) wurden ebenso vorgestellt.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Podiumsdiskussion gelegt, deren Vertreter aus der Politik (Petra Krebs MdL Bündnis 90 /Die Grünen, Jochen Haußmann MdL FDP, Rainer Hinderer MdL SPD) unter der Leitung von Wolfgang Molitor, stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter Politik Stuttgarter Nachrichten sich über die gesundheitlichen Programme im Wahljahr 2017 austauschten. Auch die Teilnehmer im Plenum haben sich aktiv in die Diskussionsrunde mit Fragen und Meinungen eingebracht.

Das Medizinrechtforum zum Ende des ersten Tages unserer Veranstaltung befasste sich mit einem kurzen Rückblick zum Antikorruptionsgesetz und was bisher zu diesem Thema in der Praxis geschehen ist. Weiterhin stellte sich Frau Dr. Kathrin Wolf als neue Justiziarin des VOP e.V. vor.

Herr Stefan Knapp von der Sozietät Knapp, Walz & Partner referierte über Besonderheiten, die bei einer Betriebsprüfung 2017 zu beachten sind.

Am Samstag, 20. Mai 2017 wurden parallel Veranstaltungen angeboten, die ärztliche Fortbildung für Ärzte und Ärztinnen und für Workshops für nicht-Ärztliche Mitarbeiter/-innen.
Die Ärztliche Fortbildung stand unter der Überschrift „Der Behandlungsfehler 2017“. Das hierzu richtige Verhalten im Falle eines Falles wurde von Dr. Krüger (Ecclesia Gruppe) präsentiert. Dr. med. Baumgärtner gab einen Einblick in das Vernetzungsprojekt Heilbronn und unter dem Titel „Schmerztherapie 2017 – Optionen aus der Sicht der Neurochirurgie“ referierten Dr. med. Kafritsas und Dr. med. Reithmeier zu diesem Thema.

Die Workshops für Nicht-ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beinhalteten die Themen „Datenschutz 2017 – Update und Umsetzung im Praxisalltag“, Florian Feix und „Sicher im OP“ Elke Radukic. Hier wurden den Teilnehmern wichtige Neuerungen mit Praxisbeispielen nahegebracht.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab Herr Thomas Kahlen einen Einblick zum Thema „Hypnose im OP- Praktische Erfahrungen aus dem klinischen Alltag“ und fesselte die Zuhörerinnen und Zuhörer zu diesem spannenden Thema mit praktischen Beispielen.

Für die gesamte Tagung wurden von der Landesärztekammer Baden-Württemberg 10 Fortbildungspunkte anerkannt.

Unser Herbstkongress, der den Titel „Digitalisierungsgipfel 2017 – das Gesundheitswesen wird digital“ trägt findet am 17./18. November 2017 in Berlin statt. Wir freuen uns Ihre Teilnahme!