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Zielsetzung

Neben den privaten und öffentlichen Plankrankenhäusern entstehen in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend leistungsstarke, spezialisierte medizinische Einrichtungen in Form von Praxis- und Privatkliniken in denen sowohl ambulante als auch stationäre Behandlungen angeboten werden.

Nachdem die Krankenhäuser im Verband der Privatkrankenanstalten und in den Krankenhausgesellschaften organisiert sind, ist es notwendig auch für Praxis- und Privatkliniken eine schlagkräftige Interessensvertretung aufzubauen.

Der VOP Verband operativ tätiger Privatkliniken e.V. steht allen Einrichtungen im Bundesgebiet offen. Mitglied kann jede operativ tätige Praxis- und Privatklinik werden, die nicht nach § 108 SGB V zugelassen ist und über eine Konzession nach § 30 Gewerbeordnung verfügt.

Die aktuellen Mitglieder repräsentieren Einrichtungen mit von unter 10 Mitarbeitern bis über 100 Mitarbeiter und von etwa 2 bis ca. 60 Betten. Damit sind sie im Gesundheitswesen bereits heute ökonomische bedeutende Einrichtungen. Im lokalen Umfeld mit zum Teil überregionalem Einzugsgebiet sind sie daher schon lange nicht mehr wegzudenken. Der Stellenwert dieser und vergleichbarer Einrichtungen wird aufgrund der rasanten Entwicklung im Gesundheitswesen weiter zunehmen.

Der VOP hat es sich zur Aufgabe gemacht, Probleme zu lösen, die beim Betrieb von nicht im Krankenhausbedarfsplan aufgenommenen und damit nicht geförderten operativen tätigen Praxis- und Privatkliniken entstehen.

Er ist für seine Mitglieder eine wichtige Informations- und Kommunikationsplattform. Regelmäßig stattfindende jährliche Kongresse mit externen und internen Referenten haben sich als das beabsichtigte kompetente Forum etabliert, das nicht nur der Fort- und Weiterbildung, sondern insbesondere auch dem Gedanken- und Meinungsaustausch dient.

Der VOP sieht es auch als seine Aufgabe an, die Interessen seiner Mitglieder gegenüber dem Staat, den Krankenkassen und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Beratung der Mitglieder z. B. im Rahmen des Qualitätsmanagements bis zur Bearbeitung grundsätzlicher Fragen des Gesundheitswesens.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind Pressekonferenzen, Mitteilungen an Presse, Rundfunk und Fernsehen, Kontakte zu Vertretern der Medien, Hochschulen und Instituten beabsichtigt. Die Leistungsfähigkeit (Leistung/Menge/Qualität) soll öffentlich über ein neutrales Qualitätsportal (Patientenallee der Fa. Medicaltex) sowie einen Verbandsübergreifenden Qualitätsbericht dargestellt werden.

Der VOP ist in der Lobbyliste des Deutschen Bundestages geführt und hat dadurch zunehmend die Möglichkeit Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen abzugeben, den Gedankenaustausch mit Politikern und öffentlichen Stellen zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragen zu pflegen und in entsprechenden Gremien mitzuwirken.

Der VOP entwickelt für seine Mitglieder neue Versorgungsformen insbesonders im Bereich von Integrierten Versorgungsverträgen.

Oberstes Ziel des VOP ist es, durch eine hohe Mitglieder- und der damit verbundenen Leistungszahl, eine starke, schlagkräftige Marktposition aufzubauen um alle Möglichkeiten der entsprechenden Einflussnahme auf die Gesundheitspolitik  auszuschöpfen und sich im Wettbewerb mit den Plankrankenhäusern - die zunehmend auch in den niedergelassenen Sektor drängen - entsprechend zu positionieren.

Mit einer Mitgliedschaft im VOP können Sie die gemeinsamen Ziele unterstützen. Die Mitgliedschaft im VOP ist freiwillig. Alle Einzelheiten zur Mitgliedschaft ersehen Sie aus der Satzung des VOP. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft im VOP richten Sie Ihren schriftlichen Antrag an den Vorstand des VOP.